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Spielbericht FC Oberdorf a - FC Gelterkinden 3:1

Affentranger Kurt 14.08.2016

am:       Samstag, 13.08.2016, 17.00 Uhr                                         

                                                  

Partie:     FC Oberdorf a - FC Gelterkinden   Resultat:  3:1 (1:1)          
                                          
 Zuschauerzahl:   70
 SR: Bafera Damiano  

Mannschaftsaufstellung:

Kragt; Türkyilmaz, Emini Arben, Schafran, Thommen; Lückner, Gentsch, Spescha David, Soares Ricardo; Spodarzewski, Soares Tiago

Auswechselspieler:                                   Torfolge:                                         Verwarnungen:                

Kumli, Bezerra, Imhof Daniel, Wenger

Liam, Dzaferi Valentin

(freies Ein-und Auswechseln)

 

Kein Einsatz:

 

Bezerra

 

29.      0:1   Wiederkehr 

42.      1:1   Spodarzewski

83.      2:1   Soares Ricardo

90+3   3:1   Soares Ricardo

 

 

 

 

53.  Türkyilmaz

81.  Soares Tiago 

17.  Thommen

 

 

 

 

 

Bemerkungen:

Oberdorf ohne  Kamber (gesperrt), Heigl, Berger und Gehrig (alle verletzt), Emini Naim, Uran Ramazan (Ferien), Savic, Schafroth, Golubovic (andere Abwesenheit)

70. Rote Karte an Kragt (Torwart) wegen Händevergehen ausserhalb des Strafraumes

 

Schlecht gespielt und trotzdem gewonnen!

ka. So etwa könnte das Fazit des gestrigen Meisterschaftsstartes lauten. Klar sind die 3 erzielten Punkte das Wichtigste, trotzdem  konnte sich aber im ersten Moment niemand so richtig darüber freuen. Zu gross war die Enttäuschung über eine weitgehend matte Darbietung. Das Team kann weit mehr, als es in diesem Spiel gezeigt hat. Dies gilt vor allem in spielerischer Hinsicht. Zu denken gibt aber auch die Tatsache, dass nicht jeder Spieler bereit war, alles zu geben und sich voll in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Die auch in den Abendstunden noch herrschende Hitze mag einen Einfluss auf das Spielniveau gehabt haben, kann aber nicht als Entschuldigung gelten. Undiszipliniertheiten wie z.B. Reklamieren beim Schiedsrichter, müssen dringendst abgestellt werden. Will man wirklich zulassen, dass die völlig unnötigen gelben Karten und die damit verbundene hohe Zahl an Strafpunkten allenfalls die Meisterschaft mitentscheiden……?

In der noch einigermassen akzeptablen ersten Halbzeit waren die Einheimischen das bessere Team. Vor allem im Spiel nach vorne hatten sie mehr zu bieten. Mit weiten Zuspielen wurden die schnellen Angreifer immer wieder über die Seiten lanciert. Die zur Mitte gegebenen, teilweise sehr guten Flanken fanden jedoch zu selten einen Abnehmer, weil die Mitspieler nicht schnell genug nachrückten und im gegnerischen Strafraum nicht genügend Präsenz markierten. In deutlicher Überzahl hatte die Gäste-Verteidigung keine Mühe, die gegnerischen Angriffe zu entschärfen. Und wenn dann einmal doch zu Torchancen kam, waren diese keineswegs zwingend. So stellte der überraschende Führungstreffer von Gelterkinden nach einer halben Stunde Spielzeit den bisherigen  Spielverlauf völlig auf den Kopf, belohnte die Gäste aber für ein gekonntes Durchspiel. Der verdiente Ausgleich für die Oberdörfer fiel dann kurz vor der Pause doch noch. Ein von Lückner schön zur Mitte gegebener Eckball verwertete Spodarzewski aus kurzer Distanz per Kopf zum Ausgleich.

Der zweite Spielabschnitt verlief längere Zeit enttäuschend. Nach einen Lattenschuss von Ricardo Soares sackte das Niveau des Spiels immer weiter ab und wurde zu einem müden Kick, in dem sich die beiden Teams weitgehend neutralisierten und Torszenen, das Salz in der Suppe, fast komplett fehlten. Erst eine Szene in der 70. Minute brachte wieder etwas Leben in die Bude, Oberdorfs Torwart konnte eine torgefährliches Durchspiel der Gäste nur mit einem Handspiel ausserhalb des Strafraumes unterbinden und bekam dafür vom Unparteiischen die Rote Karte gezeigt. Erstaunlicherweise spielten 10 Oberdörfer in der Folge besseren Fussball als zuvor, profitierten jetzt aber auch davon, dass die Kräfte bei Gelterkinden langsam zu schwinden begannen. Ca. 10 Minuten vor dem Ende der Partie erzielte Ricardo Soares – von Lückner mustergültig freigespielt – den sowohl in Entstehung als auch Vollendung sehenswerten Führungstreffer. Der gleiche Spieler doppelte in der Nachspielzeit mit seinem zweiten persönlichen Tor nach. Die namentlich genannten Akteure waren es dann auch, welche mit ihren erfolgreichen Aktionen schliesslich in einem insgesamt enttäuschenden Kollektiv Oberdörfer den so wichtigen Unterschied ausmachten

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