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Spielbericht BCO Alemannia Basel - FC Oberdorf 2:2

Affentranger Kurt 30.05.2016

vom:       Sonntag, 29.05.2016, 11.00 Uhr                                          

                                                  

Partie:     BCO Alemannia Basel - FC Oberdorf   Resultat:  2:2 (1:2)             
                                          
 Zuschauerzahl:   60
 SR: Kobi Marco  

Mannschaftsaufstellung:

Berger; Türkyilmaz, Emini Arben, Ene, Golubovic; Lückner, Predojevic, Spescha David, Soares Ricardo, Emini Naim, Soares Tiago

Auswechslungen:                                Torfolge:                                         Verwarnungen:                

72..     Heigl für Berger

81.      Schafroth für Emini Naim

87..     Degen für Spescha David

 

 

 

Nicht eingesetzt:

Kamber Colin, Uran Ramazan

19..  0:1  ET Stebler Stefan

30.   1:1  Ebner Till

41.   1:2  Emini Naim

76.   2:2  Wirz Kevin (Penalty)

 

 

 

 

47. Predojevic

 

 

 

 

 

 

 

Bemerkungen:

Oberdorf ohne Hashem (gesperrt), Gehrig, Chukwu, Pomes und Gentsch (alle verletzt), Yildiz Oktay und Thommen Niels (andere Abwesenheit).

90.+6     Rote Karte an Predojevic

 

Eine gute Chance verpasst…!! 

ka. Nach seiner 1:4 Auswärtsniederlage gegen Möhlin-Riburg/ACLI steht der FC Birsfelden als erster Absteiger der 3.Liga-Gruppe 1 fest. Obschon dieser Verein bewundernswert um einen Ligaerhalt kämpfte, war der 12-Punkteabzug schliesslich doch ein zu grosses Handicap. Die Frage, wer den FC Birsfelden in die 4. Liga begleiten wird, kann nach dem unentschiedenen Ausgang des direkten Duells zwischen den beiden weiteren stark abstiegsgefährdeten Mannschaften noch nicht beantwortet werden.

Die Oberdörfer starteten sehr gut in die Partie und liessen den Gegner während etwa 20 Minuten nie richtig ins Spiel kommen. Trotz an und für sich guten Offensivaktionen fehlten im Abschlussbereich aber weitgehend die ganz zwingenden Torhancen. Die beste Möglichkeit war noch ein sehr guter Weitschuss von Predojevic, der das Ziel nur knapp verfehlte. Dennoch gingen die Gäste in der 19. Minute durch ein Eigentor von Stefan Stebler, der den Ball mit der Schulter unglücklich ins eigene Tor ablenkte, in Führung.  In der Folge war bei den Oberdörfern schon fast wieder etwas Genügsamkeit festzustellen. Jedenfalls steigerten sich nun eher die Einheimischen, die im Mittelfeld mehr Zweikämpfe gewannen. In der 30. Minute glich Till Ebner für BCO Alemannia erneut aus, nachdem die Gäste-Verteidigung das Leder nicht resolut aus der Gefahrenzone brachte. Das Gegentor rüttelte die Oberdörfer dann wieder etwas auf und sie rissen 5 Minuten vor dem Pausenpfiff durch einen Treffer von Naim Emini die Führung  wieder an sich. Zuvor hatte Tiago Soares mit einem perfiden Flachschuss an den Pfosten bereits grosses Pech zu beklagen.

Obschon die Baselbieter in der 2. Halbzeit insgesamt nicht mehr ganz an die Leistung des ersten Spielabschnittes anknüpfen konnten, gelang der Start wiederum recht gut. Und in dieser Spielphase waren jetzt auch zwei ausgezeichnete Möglichkeiten zum Ausbau der Führung zu notieren.  In der 59. Minute scheiterten die Oberdörfer allein vor dem gegnerischen Tor und nur wenig später lenkte Torwart Alfred Martina einen tollen Weitschuss in  extremis über die Latte, Es waren die Schlüsselszenen des Spiels, in denen es den Oberdörfern nicht gelang, ihre spielerische Überlegenheit auch resultatmässig umzusetzen. Sie mussten sich darüber umsomehr ärgern, als sie ihrerseits in der 76.  Minute erneut den Ausgleich durch einen von  Kevin Wirz souverän verwandelten Foulelfmeter hinnehmen mussten. Noch blieb genügend Zeit, um einen Vollerfolg anzustreben. Zwei verletzungsbedingte Auswechslungen, darunter der Torhüter, waren in der Schlussphase jedoch nicht dazu angetan, die Zuversicht bei Oberdorf nochmals entscheidend zu stärken.  So konnten am Schluss beide Seiten ihre Enttäuschung nicht verbergen. Der FC Oberdorf muss in den beiden verbleibenden Spielen unbedingt wieder als Einheit und mit positiver Energie auftreten. Der Wille zum Sieg war zwar bei jedem einzelnen Akteur vorhanden, doch darf nicht sein, dass man es  sich bei negativen Spielsituationen mit gegenseitigen Schuldzuweisungen noch zusätzlich schwer macht.    

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