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Spielbericht FC Oberdorf - AC Rossoneri 0:3

Affentranger Kurt 17.04.2016

vom:         Samstag, 16. April 2016, 18.00 Uhr

Sportanlage:  z'Hof, Oberdorf (Kunstrasen)

Partie:     FC Oberdorf - AC Rossoneri Resultat:  0:3 (0:2)
   
Zuschauerzahl:   100
SR:  Koweindl Roger  

Mannschaftsaufstellung:

Berger; Türkyilmaz, Kamber, Predojevic, Thommen; Spescha, Hashem; Pomes, Chukwu, Soares Ricardo; Emini Naim

 

Auswechslungen: Torfolge: Verwarnungen:

46.     Gehrig für Pomes

62.     Golubovic für Soares Ricardo

76.     Yildiz für Türkyilmaz

Nicht eingesetzt:

Schafroth

 

37.  0:1  Colangelo Giuseppe

45.  0:2  Andreano Giuseppe

60.  0:3  Rügge Marc

 

 

 

45.  Soares Ricardo

48.  Kamber

51.  Hashem

56.  Emini Naim

 

 

Bemerkungen:

Oberdorf ohne Emini Arben, Gentsch Nicolas, Ene Celestine und Soares Tiago (alle verletzt), Lückner, Rrahmani und Uran Ramazan (andere Abwesenheit)

 

Vierte Niederlage in Serie

ka. Bei 4 Spielen, 4 Niederlagen und einem Torverhältnis von 5 zu 11 muss der FC Oberdorf in der Rückrunde ein ernüchterndes Zwischenfazit ziehen. Man war sich jedoch schon zum vornherein bewusst, dass es nicht einfach sein würde, mit dieser jungen, unerfahrenen Mannschaft in der 3.Liga zu bestehen. Der Reifungsprozess des Teams wird in letzter Zeit zusätzlich durch grosses Verletzungspech beeinträchtigt und mittlerweile schon so, dass während des Spiels verletzte Spieler zum Teil durch ebenfalls bereits angeschlagene Akteure ersetzt werden müssen. Es bleibt zu hoffen, dass im Kampf um den Ligaerhalt - und der muss in dieser Saison das primäre Ziel sein - wieder auf ein annähernd gesundes Kader zurückgegriffen werden kann.

Unter den gegebenen Umständen durfte gegen den souveränen Tabellenleader nicht unbedingt eine Rückkehr auf den Pfad des Erfolges erwartet werden. Und doch rechnete man sich vor dem Spiel in Anbetracht der bisherigen knappen Niederlagen gewisse Chancen aus. Es gab jedoch in diesem Spiel zwei für Oberdorf unglückliche Schlüsselszenen, welche das Team von Martin Kamber mental nur schwer verarbeiten konnte und die Leistung negativ beeinflusste. Das Ziel muss sein, auf solche Gegebenheiten inskünftig mit mehr Coolness zu reagieren.

In der ersten halben Stunde der Partie war zwischen den beiden Mannschaften kaum ein Leistungsunterschied festzustellen. Oberdorf konnte mit dem Tabellenführer recht gut mithalten und hatte sogar zu Beginn etwas mehr Torszenen. Das Offensivspiel sollte aber endlich auch mal über zugegebenermassen gute Ansätze hinauskommen und nicht an Wirkung einbüssen, je mehr man sich dem Ziel – sprich gegnerisches Tor - nähert. Bezeichnend, dass die erste druckvolle Offensivaktion in der 21. Minute auf Seiten der Gäste zu notieren war. Die Oberdörfer Verteidigung, welche für den geschlagenen Torhüter auf der Torlinie retten musste, kam nur mit viel Glück um einen Verluststreffer herum. Dieser wurde in der 37. Minute dann eher aus dem Nichts heraus Tatsache. Bei seinem „Sonntagsschuss“ am Samstagabend zeigte sich der Torschütze Giuseppe Colangelo selbst von der idealen Flugbahn des Balles am meisten überrascht. Die erste der zu Beginn angesprochenen Schlüsselszenen ereignete sich kurz vor dem Halbzeitpfiff und erhitzte die Gemüter der Oberdörfer. Rossoneri brachte einen Angriff durch Francesco Andreano zum erfolgreichen Abschluss, obschon ein Spieler von Oberdorf verletzt am Boden lag….

Die 2. Halbzeit wurde von den Gästen deutlich überlegen gestaltet und Oberdorfs Schlussmann konnte sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Nach einem kurz nach Wiederanpfiff gehaltenen Foulelfmeter stand er auch in der Folge mit seinem guten Paraden weiterhin im Mittelpunkt des Geschehens. Im Gegensatz dazu fanden die Feldspieler nie wieder zum ansprechenden Spiel der ersten Halbzeit zurück. Nach vorne gelang kaum mehr etwas, nicht verwunderlich, nachdem das Team das verletzungsbedingte Ausscheiden gleich beider Offensivspieler zu verkraften hatte. Zu reden gab dann noch die Entstehung des entscheidenden dritten Treffers von Marc Rügge in der 60. Minute, welcher nach unserer Meinung nach einem nicht geahndeten Fouleinwurf zustande kam. Die auch für die laufende Saison geltenden Spielregeln des SFV besagen, dass der Ball mit beiden Händen gehalten und von hinten über den Kopf eingeworfen werden muss. Effektiv war das das ganze aber ein völlig unkontrolliertes Loslassen des Balles. All dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Sieg der Gäste aufgrund der 2. Halbzeit vollends verdient war.  

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