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Spielbericht FC Oberdorf - SV Muttenz a 1:1

Affentranger Kurt 01.11.2015

vom:          Samstag, 31.Oktober 2015, 18.00 Uhr

Sportanlage:  z'Hof Oberdorf - 1

Partie:     FC Oberdorf -SV Muttenz a Resultat:  1:1 (1:0)
   
Zuschauerzahl:   90
SR:  Di Vincenzo Marco  

Mannschaftsaufstellung:

Fussinger Edi; Türkyilmaz, Emini Arben, Predojevic, Gehrig; Hashem, Chukwu, Ene, Spescha David, Soares, Emini Naim

Auswechslungen: Torfolge: Verwarnungen:

67.     Yildiz für Emini Naim

90.+1 Thommen für Spescha David

90.+2 Kamber für Hashem

Nicht eingesetzt:

Rekaj, Müller 

 

 39. 1:0 Soares Tiago

 58. 1:1 Näf Simon

 

 

 

 

71.    Emini Arben

77.    Yildiz Oktay

85.    Predojevic Bozo

 

 

 

Bemerkungen:

Oberdorf ohne Hänle, Lückner, Gentsch, Uran Ramazan, Colovic, Moosbrugger (alle  verletzt), Rrahmani, Pomes, Golubovic, Thommen, Jusufi Shpresim (andere Abwesenheit)

Besten Dank an Edi Fussinger, der quasi in letzter Minute als Torhüter dieser Begegnung eingesprungen ist und für jede gelungene Aktion mit grossem Applaus seiner Kollegen aus der Seniorenmannschaft bedacht worden ist.

 

Beste Saisonleistung ungenügend belohnt!

ka. Zum Abschluss der Vorrunde lieferte der FC Oberdorf im Heimspiel gegen den aufgrund seiner Tabellenlage zu favorisierenden SV Muttenz eine gute Leistung ab. Besonders in der 1. Halbzeit wurden die Zuschauer durch für 3.Liga-Niveau teilweise spektakuläres Spiel der Oberdörfer bestens unterhalten. Trotzdem müssen Abstriche gemacht werden, denn die Einheimischen hätten dieses Spiel aufgrund der vielen sehr guten Torchancen gewinnen müssen. Das Unentschieden mit dem späten Ausgleichstor war deshalb für die Spieler, die vorher alles für den Vollerfolg gegeben haben, eher eine gefühlte Niederlage.

Die Vorgaben des Trainers, aus einer sicheren Defensive heraus mit einfachen und spielerischen Mitteln den Erfolg zu suchen, wurde von den Akteuren in der 1. Halbzeit fast perfekt umgesetzt. Muttenz als spielerisch starke Mannschaft versuchte dagegenzuhalten, wurde aber in dieser Beziehung von den Oberdörfern getoppt. Die spielerisch beste Saisonsleistung, gepaart mit Laufbereitschaft, hatte zur Folge, dass der Platzclub die ersten 45 Minuten mehrheitlich dominierte. Während die Gäste kaum zu zwingenden Torchancen kamen, waren die Skoregelegenheiten des FC Oberdorf zahlreicher und hatten eine ganz andere Qualität. Solche Chancen überhaupt herauszuspielen ist sicher schon mal eine gute Sache, ohne Verwertung derselben kann man sich aber nichts kaufen. In dieser Beziehung sündigten die Platzherren schwer, scheiterten aber auch am gegnerischen Torhüter, der einige unglaubliche Rettungsaktionen zeigte. Es dauerte bis zur 45. Minute, bis die Oberdörfer endlich für ihren grossen Aufwand belohnt wurden. Soares beförderte einen perfekten Flankenball per Kopf prächtig in den Netzhimmel. Der knappe Vorsprung zur Pause war hochverdient und hätte durchaus um 1 oder 2 Tore höher ausfallen können.

Nach der Halbzeit kamen die Gäste etwas besser ins Spiel und glichen das Geschehen zeitweilig aus. Ihr Spiel nach vorne erzielte aber weiterhin relativ wenig Wirkung. Etwas gefährlicher wurde es einzig bei Standardsituationen. Richtige Offensivpower ging wiederum von den Einheimischen aus, die es jedoch mehrfach verpassten, den Sack endgültig zuzumachen. Der Spruch „Wer die Tore nicht schiesst, kassiert sie“ bewahrheitete sich wieder einmal. Rund 10 Minuten vor Schluss nützte Näf eine kurze Desorientierung in der Oberdörfer Abwehr aus und erzielte für die Gäste einen sehr glücklichen Ausgleich. Am unentschiedenen Resultat änderte sich bis zum Schluss nichts mehr, obwohl die Einheimischen den Siegtreffer noch auf dem Fuss hatten.

Die Mannschaft von Martin Kamber hat in der Vorrunde der 3.Ligameisterschaft einen echten Steigerungslauf hingelegt. Mit der Neuausrichtung ist der Verein offensichtlich auf einem guten Weg. Es hat sich aber vor allem in den ersten Partien gezeigt, dass ein Einbau von sehr jungen Spielern aus den eigenen Junioren sachte vor sich gehen muss. Sie müssen von den erfahreneren Akteuren langsam an das höhere Niveau herangeführt werden. Wichtig ist aber auch, dass die Jungens selber die nötige Geduld aufbringen und hart an sich arbeiten. So gehört das Drücken der Ersatzbank nun einmal dazu und ist eine Erfahrung, die jeder Spieler in seiner Karriere machen muss

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