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Spielbericht FC Oberdorf (3.) - AC Rossoneri (3.) 1:2

Affentranger Kurt 06.05.2018

vom: Samstag, 05.05.2018, 18.00 Uhr                                

                                                  

Partie:    FC Oberdorf (3.) - AC Rossoneri (3.)   Resultat:  1:2 (0:2)        
                                          
 Zuschauerzahl:    130
 SR: Nesti Roger  

 Mannschaftsaufstellung:

 R. Heigl; K. Leutwyler, St. Gehrig, F. Golubovic, J. Hachenberger; L. Burri,N. Gentsch, D. Spescha, K.   Vokrraj; F. Andreano, J. Weber

 

Auswechselspieler:                          

Torfolge:                                   Verwarnungen:                

L. Jusufi, C.Kamber, L. Wenger,

P. Thommen

(alle eingesetzt)

 

 

 04.. 0:1 S. Leanza

 44.. 0:2 E. Papale

 86.. 1:2 L. Wenger

 

 

 

28. K. Leutwyler

33. N. Gentsch    

 

 

 

 

Bemerkungen:

Oberdorf ohne K. Spodarzewski (gesperrt), I. Karaliti, T. Moosbrugger (verletzt), J. Zemp, L. Thüring, F. Appenzeller, G. Wieczorek, J. Kragt (Aufgebot anderes Team)

 

Ein Unentschieden wäre verdient gewesen

Der FC Oberdorf hat sich vor eigenem Publikum gegen die AC Rossoneri mit einer starken Leistung in der zweiten Halbzeit zurückgemeldet. Zwar setzte es am Schluss wie in den beiden letzten Spielen eine knappe 1:2 Niederlage ab, der Gegner war aber doch von einem ganz anderen Kaliber, auch wenn er seine technisch-spielerische Überlegenheit nur in der ersten Halbzeit so richtig ausspielen konnte. Die Leistung der Oberdörfer im zweiten Spielabschnitt war wohl eine der besten wenn nicht die beste Saisonleistung und hat gezeigt, zu was die junge Truppe fähig ist.

Die Gäste starteten furios und setzten den Gegner sofort unter Druck. Bereits in der 4. Minute erzielten sie durch S.Leanza den Führungstreffer unter gütiger Mithilfe der sehr zögerlich agierenden Oberdörfer Verteidigung. In der Folge waren die Rotschwarzen die bessere Mannschaft. Sie spielten vor allem den gepflegteren Fussball und waren schneller im Erfassen von Spielsituationen. Nicht ganz die gleiche Qualität konnten sie jedoch im Offensivbereich ausspielen, denn sie kamen trotz ihrer deutlichen Überlegenheit nur zu relativ wenig zwingenden Torchancen. Kurz vor Halbzeit gelang ihnen dank E. Papale - Torschütze vom Dienst - aber doch noch eine Resultaterhöhung, indem er einen gut getretenen Freistossball per Kopf versenkte. Da fehlte in der Oberdörfer Verteidigung schlicht und einfach die Zuordnung. Der FC Oberdorf musste in diesen ersten 45 Minuten zwar etwas unten durch, ohne aber je ganz an die Wand gespielt zu werden. Er besass durchaus auch seine Spielanteile und bemühte sich mit seinen Mitteln redlich, ohne aber offensiv grössere Wirkung zu erzielen.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich eine Oberdörfer Mannschaft, die den gegenüber der Gastmannschaft vorher offenbar noch bestandenen zu grossen Respekt völlig abgelegt hatte. Hoffnung machten vor allem zwei Riesenchancen gleich zu Beginn, die zwar vergeben wurden aber doch aufzeigten, was in diesem Spiel noch alles möglich sein könnte. Tatsächlich war der FC Oberdorf anschliessend bestrebt, dem Spiel auch noch eine resultatmässige Wende zu geben. Mit Wille und Mut zur Offensive war man jetzt die meist spielbestimmende Mannschaft. Der schon vorher möglich gewesene Anschlusstreffer wurde indessen erst in der 86. Minute durch L. Wenger Tatsache. Zu spät, wie sich herausstellen sollte. Die AC Rossoneri hätte sich wohl nicht träumen lassen, dass es noch so knapp werden könnte und man in den Schlussminuten plus 5 Minuten Nachspielzeit mit Mann und Maus den Vorsprung gegen anstürmende Oberdörfer verteidigen muss. Waren sich die Gäste der Sache zu sicher oder haben sie dem in der ersten Halbzeit vorgelegten Tempo Tribut zollen müssen? Ein Unentschieden wäre beim Analysieren beider Spielhälften wohl das gerechteste Resultat gewesen, zumal der FC Oberdorf mit zwei Aluminium-Treffern auch noch ausgesprochen Pech hatte. Der Platzclub hat zwar seine Zähne gezeigt, aber letztlich doch nicht ganz zugebissen…. 

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