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Spielbericht SV Transmontanos Basel - FC Oberdorf 2:3

Affentranger Kurt 16.04.2018

vom:      Sonntag, 15.04.2018, 15.00 Uhr                                

                                                  

Partie:    SV Transmontanos Basel (3.) - FC Oberdorf (3.)   Resultat:  2:3 (1:2)          
                                          
 Zuschauerzahl:   50
 SR: Tokic Mile  

Mannschaftsaufstellung:

R. Heigl, K. Leutwyler, St. Gehrig, F. Golubovic, K. Vokrraj; L. Burri, N. Gentsch, D. Spescha; L. Wenger; K. Spodarzewski, F. Andreano

Auswechselspieler:                           Torfolge:                                         Verwarnungen:                

J. Zemp, L. Jusufi, C. Kamber,

P. Thommen

 

Nicht eingesetzt:

L. Jusufi

 

 

25.  0:1  K. Spodarzewski

40.  0:2  L. Burri

44.  1:2  A. Rodriguez Pimenta 

66.  1:3  K. Spodarzewski

85.  2:3  J. Brandariz Monteiro

 

81. F. Andreano

84. K. Leutwyler 

87. R. Heigl

 

 

 

Bemerkungen:

Oberdorf ohne G. Wieczorek,, F. Appenzeller, J. Hachenberger, L. Thüring (Aufgebot anderes Team), P. Schafran (Rekonvaleszent), J. Webner, I. Karaliti, T. Moosbrugger (alle verletzt), J. Kragt (privat)

 

Eine reife Leistung!

Mit dem SV Transmontanos Basel traf der FC Oberdorf auf fremdem Terrain auf eine Mannschaft, die zurzeit am Tabellenende liegt. Aber mit gutem Grund hat Trainer Björn Ulli sein Team bereits im Vorfeld dieser Partie immer wieder davor gewarnt, diesen Gegner zu unterschätzen. Gegen Mannschaften zu spielen, die das Messer am Hals haben, ist erfahrungsgemäss eine alles andere als leichte Aufgabe, da sie üblicherweise alles aus sich herausholen und um ihre quasi letzte Chance kämpfen. Mit seinem hochverdienten Sieg hat das junge Team aus dem Oberbaselbiet in seinem Reifeprozess einen weiteren Schritt vorwärts gemacht. Ausschlaggebend für diesen Erfolg war eine überzeugende Leistung in der ersten Halbzeit und die Tatsache, dass die Mannschaft im überaus hektischen zweiten Spielabschnitt einigermassen die Ruhe bewahren konnte.

Die ersten 45 Minuten wurden klar von den Gästen dominiert. Mit viel Einsatz und schnellen Ballstafetten wurde der Gegner fast an die Wand gespielt.Im gefährlichen Abschlussbereich fehlte es aber oft an der nötigen Entschlossenheit, um die guten Angriffe auch zum erfolgreichen Abschluss zu bringen. Bei einigen sehr guten Schussversuchen gelangte der Ball zwar Richtung Tor, wurde aber zuletzt immer wieder von irgendeinem gegnerischen Verteidigerbein blockiert. In de 25. Minute brachte K. Spodarzewski seine Farben aber doch verdientermassen in Führung. Bei seinem Schuss war zwar erneut ein Verteidigerbein mit ihm Spiel, doch diesmal fand der abgefälschte Ball den Weg ins gegnerische Tor. Und es kam noch besser: L. Burri drang wenige Minuten vor der Pause mit viel Tempo in den gegnerischen Strafraum ein und erhöhte mit einem satten und platzierten Schuss auf 0:2. Was ein nur geringfügiges Nachlassen des Druckes auf den Gegner bewirken kann, zeigte sich in der Folge. Noch vor dem Pausenpfiff erzielte der SV Transmontanos mit einem Sonntagsschuss den Anschlusstreffer und hätte bei einem weiteren Schuss aus kurzer Distanz an den Aussenpfosten -ganz entgegen dem Spielverlauf - fast noch den Ausgleich erzielt.

In der 2, Halbzeit nahm die Partie immer hektischere Formen an. Mit Provokationen des Gegners, und ständigem Meckern nach aus ihrer Sicht falschen Schiedsrichterentscheiden brachte der Platzclub grosse Unruhe ins Spiel, von der sich die Oberdörfer – aber erst gegen Schluss – auch noch etwas anstecken liessen. Nicht weniger als 2 direkte rote,1 gelb/rote und 4 gelbe Karten musste der gute Schiedsrichter im Falle des SV Transmontanos zücken, während die Oberdörfer ihr Strafpunkte – Konto noch mit 3 gelben Karten belasteten, Kein Wunder, dass unter diesen Voraussetzungen nie mehr ein richtiger Spielfluss aufkommen konnte. Die letzte wirklich sehenswerte Aktion notierten wir auf Seiten der Gäste. Ihr dritter Treffer in der 66. Minute wurde über den linken Flügel durch F. Andreano ausgezeichnet vorbereitet und dessen Hereingabe von K. Spodarzewski gekonnt verwertet. Die Heimmannschaft ihrerseits versuchte ihr Glück vorwiegend noch mit weiten Bällen in den gegnerischen Strafraum, wo sie im Kampf Mann gegen Mann ihre körperliche Überlegenheit in die Waagschale warfen. Zu mehr als dem erneuten Anschlusstreffer (verwandelter Foulelfmeter) reichte es aber nicht mehr.  

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