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Spielbericht Meisterschaft 3.Liga: FC Oberdorf - FC Laufenburg-Kaisten 0:1

Affentranger Kurt 29.10.2017

vom  Samstag, 28.10.2017, 18.00 Uhr                                               

                                                  

Partie:  FC Oberdorf - FC Laufenburg - Kaisten   Resultat: 0:1 (0:1) 
                                          
 Zuschauerzahl:   70
 SR: Koweindl Roger  

R. Heigl; K. Leutwyler, P. Schafran, S. Gehrig, F. Golubovic; L. Burri, N. Gentsch,  D. Spescha, L. Wenger, G. Wieczorek, K. Spodarzewski

Auswechselspieler               Torfolge:                                Verwarnungen:                

L.Thüring, I. Karaliti, C. Kamber,

F. Appenzeller

 

Kein Einsatz:

J. Kragt

 

 

 

 

 

 

 

38. 0:1  B. Hoti

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26.     L. Wenger

37.     P. Schafran

45+1  K. Spodarzewski

65.     N. Gentsch

 

 

 

 

 

 

 

 

Bemerkungen:

Oberdorf ohne J. Zemp (verletzt sich beim Aufwärmtraining), J. Weber und T. Moosbrugger (verletzt), Jordan Hachenberger (andere Abwesenheit) 

 

Knappe Heimniederlage zum Abschluss der Vorrunde

Der FC Oberdorf hat die Gelegenheit verpasst, sich in im letzten Vorrundenspiel mit einem Sieg noch weiter vom ominösen Strich zu entfernen und mit einem sehr guten Gefühl in die Winterpause zu gehen. Aber wie auch bei anderer Gelegenheit schon festzustellen war, fehlt es dem jungen Team in solchen Situationen an Erfahrung. In der Absicht, es besonders gut zu machen, setzen sich die Spieler selber offenbar zu sehr unter Druck und verkrampfen dabei. Gerade in dieser Partie wurden sie von einem Gegner gefordert, der nach einem schlechten Saisonstart besser ins Spiel gekommen und in Wirklichkeit besser ist als es die aktuelle Tabellenlage aussagt. Die äusserst körperbetonte aber jederzeit faire Spielweise der Aargauer behagte jedenfalls den Oberdörfern nicht. Diese waren nicht in der Lage, in gleichem Masse entgegenzuhalten. Die vielen Spiele, in denen die Jungs an ihre Leistungsgrenze oder sogar darüber hinausgehen mussten, haben an der Substanz genagt. Die Winterpause kommt für sie zur rechten Zeit.

Bereits in der ersten Halbzeit gelang es dem Heimklub nicht, das Spiel auch nur während kürzeren Phasen in den Griff zu bekommen. Die Gäste setzten mit Erfolg das Mittel ein, welches üblicherweise zu den Stärken der Oberdörfer gehört. Sie setzten den ballführenden Gegenspieler frühzeitig unter gehörigen Druck und zwangen diesen zu fehlerhaftem Abspiel. Die Oberdörfer fanden dadurch nie den richtigen Zugriff zum Spiel. Offensiv traten sie lange Zeit kaum in Erscheinung. Erst in den letzten Minuten vor dem Halbzeitpfiff sorgten Standardsituationen (Eckbälle) für einige Gefahr vor dem Gäste-Tor. Das war aber insgesamt zu wenig, zumal die Stärken bei den Aargauern eher im Angriff als in der Abwehr lagen. Ihre schnellen Stürmer wurden mit weiten und genauen Vorlagen gefüttert und erzielten dabei, ohne ein Offensivspektakel zu bieten, mehr Wirkung. Abwehr und Torwart Heigl wurden doch einige Male mehr gefordert, als ihnen lieb sein konnte. In der 37. Minute gelang den Gästen deshalb nicht unverdient der Führungstreffer. B. Hoti konnte ein weites Zuspiel technisch einwandfrei annehmen und das Leder kurzentschlossen ins Netz hämmern. Bei diesem Tor hat im Abwehrverhalten der Oberdörfer einiges nicht gestimmt

Am Spielgeschehen änderte sich auch im zweiten Spielabschnitt nicht viel. Eine Reaktion seitens der Einheimischen blieb erstaunlicherweise aus. Das lag aber auch an den Gästen, die als Kollektiv jetzt noch leidenschaftlicher für den sich abzeichnenden Sieg kämpften und den FC Oberdorf weiterhin nicht ins Spiel kommen liessen. Dies gelang ihnen auf so überzeugende Art und Weise, dass die Oberdörfer in diesen zweiten 45 Minuten zu keiner einzigen Torchance kamen. Obschon sich der Gegner seinerseits in erster Linie auf die Kontrolle des Spiels beschränkte, wäre bei seinen Kontern eine Resultaterhöhung durchaus im Bereich des Möglichen gelegen. Verdientermassen konnten die Aargauer schliesslich die Früchte für eine vor allem kämpferisch vorzügliche Leistung ernten. Den Oberdörfern hingegen blieb nur der verständliche Frust einer verpassten Chance. Dieser Frust wird aber auch bald wieder einer gewissen Zufriedenheit weichen, wohl wissend, dass die Gesamtleistung des Teams in der Vorrunde 17/18 über den Erwartungen lag und in Zukunft weiter darauf aufgebaut werden kann.

 

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